Bei IP-Analysen werden große Datenmengen verarbeitet, um beispielsweise Technologietrends zu erkennen, sog. „White Spots“ zu identifizieren und Unternehmen im Rahmen von Benchmark-Analysen zu vergleichen. Dazu werden zumeist Patentdaten mit Produktinformationen, Unternehmensdaten und weiteren wirtschaftlichen Informationen verknüpft. Mittlerweile hat auch bei dieser Aufgabe die künstliche Intelligenz (KI) Einzug gehalten.
Dieser Workshop wird gemeinsam von der Serviva GmbH und der thinver GmbH durchgeführt. Serviva hat eine langjährige, vielfältige Expertise bei IP-Analysen und thinver hat sich auf KI-gestützte Technologieanalysen spezialisiert. Als Referenten werden die Geschäftsführer der beiden Unternehmen über aktuelle Möglichkeiten (und Grenzen) von IP-Analysen mit KI-Unterstützung informieren und diese mit Ihnen diskutieren.
Datum: 10. Februar 2026
Uhrzeit: 09:30 – 10:00 Uhr
Referenten: Dr. Lars Zanzig (Serviva GmbH) und Christian Reik (thinver GmbH)
Das Webinar ist kostenfrei!
Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Was zunächst als experimentelle Technologie begann, ist heute fester Bestandteil moderner Unternehmensprozesse – auch im Bereich des Geistigen Eigentums (IP). Während Automatisierung und Machine Learning längst in alltäglichen Geschäftsprozessen angekommen sind, beginnt die Integration von KI nun, IP-Management-Systeme (IPMS) grundlegend zu verändern.
Mehr Infos unter: https://serviva.com/whitepaper/kuenstliche-intelligenz-ki-in-ip-management-systemen/
Patentverletzungsrisiken mit FTO-Recherchen vermeiden
Patentverletzungen können erhebliche finanzielle Risiken mit sich bringen. Erst vergangene Woche wurde Samsung in den USA vom Bezirksgericht in Texas in erster Instanz zu einer Schadenersatzzahlung von 400 Millionen US-Dollar verurteilt – wegen der vorsätzlichen Verletzung mehrerer Patente des Unternehmens Collision Communications.
Collision Communications ist kein typischer „Patenttroll“. Das Unternehmen entwickelt fortschrittliche Signalverarbeitungstechnologien (Signal Processing) zur Optimierung von Mobilfunknetzwerken. Dazu zählen unter anderem Verfahren wie Multi-User Detection (MUD), Channel Estimation und Scheduling.
Die Klage bezieht sich auf US-Patente, die von Collision Communications angemeldet wurden.
Um welche Schutzrechte handelt es sich:
U.S. Patent No. 7,463,703 — “Joint Symbol, Amplitude, and Rate Estimator.”
U.S. Patent No. 7,920,651 — “Joint Symbol, Amplitude, and Rate Estimator.”
U.S. Patent No. 7,593,492 — „Combinational hybrid turbo-MUD.“
U.S. Patent No. 6,947,505 — “System for Parameter Estimation and Tracking of Interfering Digitally Modulated Signals.”
In den meisten Fällen werden Patentverletzungsverfahren entweder durch Nichtigkeitsklagen oder außergerichtliche Einigungen beendet. Auch im vorliegenden Fall ist Letzteres zu erwarten.
Um Patentverletzungsrisiken von vornherein zu minimieren, empfiehlt es sich, vor der Markteinführung eine Freedom-to-Operate-Analyse (FTO) durchzuführen.
Die Serviva GmbH bietet hierzu FTO-Recherchen an, die potenziell kritische, aktive Schutzrechte Dritter identifizieren können. Auf diese Weise lässt sich das Risiko einer Patentverletzungsklage deutlich reduzieren.
Lesen Sie hierzu auch unser Whitepaper zu Nutzen und Grenzen der FTO-Analyse: https://serviva.com/white-paper/nutzen-und-grenzen-der-fto-analyse






